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                                                       engel_bei_dir.jpgEngelgedichte

 

 

Vielen lieben Dank an Sabine für die Bereitstellung der Engelbilder

                www.engel-portal.de

 

 

 

 Ich kenn einen Engel, der gehört nur zu dir ,
und wenn du ihn rufst , dann ist er gleich hier.
Er hört dich im Dunkeln , er hört dich bei Nacht.
Er hört, wenn man weint , er hört , wenn man lacht.
Er hört dich bei Sonnenschein und auch bei Regen,
wo immer du lang läufst auf all deinen Wegen.
Er kommt , wenn du krank bist , und macht dich gesund,
er vertreibt alles Schwarze und macht die Welt bunt.

Danke Silvia- für die schönen Engelgedichte die Du mir immer wieder geschickt hast

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Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel.
Um fliegen zu können,
müssen wir einander umarmen.
-Luciano de Crescenzo-

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Jedes sichtbare Ding auf dieser Welt
steht unter der Obhut eines Engels.
-Augustinus-

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taube.jpg

Mache dich mit den Engeln vertraut
und betrachte sie im Geiste,
denn auch wenn man sie nicht sieht,
sind sie doch bei dir.
-Hl. Franz von Sales-

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Kommt irgend wo ein Kind zur Welt,
ein Engel sich daneben stellt,
und Tag für Tag und Nacht für Nacht ,
ein lebenlang es nun bewacht.

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Ein Engel beschützt mich , hält über mir Wacht.
Er ist immer um mich ,bei Tag und bei Nacht.
Ich kann ihn nicht sehen,doch er hört mir zu,
er passt auf mich auf , was immer ich tu.

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engel_postamt.jpg

Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch , dass wir sie nicht sehen können , doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
-Jean Paul-

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In unserem Innersten gibt es einen Engel , der uns sagt , was gut ist für uns.Er spricht mit der Stimme des Herzens .Auf ihn sollten wir hören.

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Ein Engel ist jemand , den Gott uns ins Leben schickt,unerwartet und unverdient, damit er uns , wenn es ganz dunkel ist , ein paar Sterne anzündet.
-Phil Bosmans-

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Ein Kind ist ein kleines Stück Zukunft , das in unsere Gegenwart hineinreicht . Geben wir ihm Liebe , Geborgenheit , Schutz und Erziehung! Der Rest wird sich alleine finden.
-Werner Braun-

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Wir sind niemals so verloren,als dass unser Schutzengel uns nicht finden könnte.
-Stephanie Powers-

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   rotes_gesicht.jpg
 
Aus dem Buch 

Und der Himmel weint mit Dir
Überlebende von sexuellem Mißbrauch schreiben Gedichte

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ich schreibe ein paar Gedichte aus dem Buch die mich besonders berühren und nachdenklich machen

 

 

Anke Fink schreibt für ihre Freundin Susanne
Verzeih mir

Meine Freundin. verzeih`mir.
Ich habe nicht gewusst,
wie sehr er Dich damals quälte,
nicht mal dem Gitterbett entwachsen.
Ich hab es nicht gewusst!

Ich habe deine Tränen nicht gesehen,
den Ekel und die Angst nicht,
hab deine stummen Schreihe nicht gehört.
Ich hab deine Wut
und deine Ungerechtigkeit ertragen,
ohne zu wissen warum-
ich hab es nicht gewusst!

Ich hab nicht erkannt,
warum ich so oft bei dir schlafen sollte,
oder warum du dir
Schmerzen zufügtest.
Um einen anderen
besser ertragen zu können.
Ich hab es nicht gewusst!

Ich hab dich beneidet um deinen Vater,
er hat sich so rührend
um dich gekümmert.
Ging mit uns schwimmen
oder Sonntags in den Park.
Dabei hab ich`s doch nicht gewusst!

Ich hab mich dich sehr nah gefühlt,
ohne zu wissen warum.
Heute weiß ich, das wir etwas teilen:
den Schmerz und das Verständnis füreinander.

Das Gefühl, dass du all das durchgemacht hast,
und ich neben dir nichts davon wusste,
dir nicht helfen konnte,
das bleibt für mich allein

Bitte verzeih`mir.
Ich hab`s einfach nicht gewusst!

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Ralf Graner schreibt
Im Sommer

Immer wenn er kam,
wurde es dunkel
am hellichten Tag.

Immer wenn er kam,
wurde es kalt
bei strahlendem Sonnenschein.

Immer wenn er kam,
wurde es nass
bei wolkenlosem Himmel.

Immer wenn er ging,
war ein Kind erfroren-
mitten im Sommer.

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Khia schreibt:
Allein

Allein mit dem Schmerzder Vergangenheit.
Allein mit dem Schmerz der Gegenwart.
Allein mit dem Schmerz der Zukunft.

Allein.

Man wird immer allein sein
mit diesem Schmerz.

Mit dem Schmerz, der den Verstand raubt,
die Sinne zerstört,
Gefühle unmöglich macht.

Allein

Allein mit der Angst.
Allein mit dem Schreck,
der einem bei Geräuschen in die Glieder fährt.
Allein mit der immer wiederkehrenden Depressivität.

Allein mit der Todessehnsucht,
die einem begleitet,
wie ein Hund sein Herrchen.
Allein in der selbstgewählten Isolation.
Allein- selbst in Gesellschaft

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Patricia Richert schreibt:
Abgestürzt

Wenn die Schatten der Seele
nach deiner Fassung greifen,
wenn dunkle Fantasien
durch deine Träume streifen,
wenn die Angst das Alleinsein beherrschen will,
wenn du dich fühlst,
als stünde dein Atem still.

Wenn die Brutalität vor deiner Tür
dir das herz zerfrisst,
du all deine Stärken
und freidvollen Prinzipien vergisst.

Wenn du dir Schutz wünscht von einer Männerhand,
nicht aus Liebe,
sondern als Frau mit dem Rücken an der Wand,
wenn die Schwärze der Nacht
nicht dem Sonnenlicht weicht,
wenn dich keiner mehr
in deinem Innern erreicht-

dann hat der Krieg des Patriarchats
es mal wieder geschafft,
und dein Frauenherz
vollkommen grundlos dahingerafft.

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Laurie Sommer schreibt:
Zirkellinien

Du bist mein Opfer,
Lacht die Angst,
Ich mein es Ernst,
das ist kein Scherz.
So viel du dir auch abverlangst,
wirst immer scheitern,
bleibst im Schmerz!

Denn nicht zuletzt,
die Wut spricht leise,
dreht sich deine Welt im Kreise.
Kein Entrinnen-
Gute Reise!
Aufzugeben,
wäre weise.

Fast schon hatten sie gewonnen,
mir den letzten Halt genommen,
ihre Stimmen höhnten: Lauf
Gib dich auf!

Doch Angst und Schmerz
und Wut gemeinsam,
wurden bald gemeinsam einsam-
Da echte Hoffnung ewig spricht:
Tu`ich nicht,
Bösewicht!

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Laurie Sommer schreibt:
Alles Ich

Dieses Mädchen,
das dort hinten
in der Ecke liegt,
dessen Herz so schreit,
weil`s keine Luft mehr kriegt..... .

Dieser Körper,
der sich windet,
der sich selbst vergisst,
weil seine eigene Realität
nicht mehr zu ertragen ist..... .

Dieses Herz,
das schon längst
keinen Sinn mehr sieht,
weil mit jedem vollen Schlag,
Seine Hoffnung weiter flieht..... .

Diese Seele,
die ermordet
im beschmutzten Körper lebt,
deren ausgeweintes Blut,
an der leeren Hülle klebt..... .

Das Mädchen, der Körper,
Das Herz und die Seele,
das bin alles ich...
einfach schauerlich!

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Lydia Karoline Duncker schreibt:
Hoffnung

Kinder sind die Hoffnungsträger
für unsere Welt
Deshalb sollten sie auch
so behandelt werden.
Mit Achtung und Würde,
mit Liebe und Annahme,
Geborgenheit und Respekt.

Damit wachsen und gedeihen kann,
was Gott,
dir kleiner Mensch zugedacht hat-
Hoffnung zu bringen
in diese oft so kalte und herzlose Welt.

So lange es Kinder gibt,
ist diese Welt noch nicht
so ganz verloren.
Denn,
das Lächeln eines Kindes
kann dir dein Herz wieder öffnen,
wenn du es zulässt.

Und in jedem Kind
begegne ich meinem Schöpfer,
dem ich mich verantworten muss,
was ich aus meinem Leben
gemacht habe
und wie ich mit den Menschen
umgegangen bin.

Darum zerstört den Kindern
nicht die Hoffnung!